TISCHTENNIS - Die Abteilung


Vorstand - Mannschaftsaufstellungen -TT-Sportausschuss - Ergebnisse & Abteilungsgeschichte

(Berichte, Artikel und Infos zu den verschiedenen Events)



Vorstand:

Abteilungsleiter
Martin Lüders
Am Meiereiteich 1A
38723 Seesen-Kirchberg
Tel.: 0157 70 58 74 14
martin.lueders@tse-kirchberg.de

stellv. Abteilungsleiterin
Susanne Wuttke
Alte Dorfstraße 40
38723 Seesen-Kirchberg
Tel.: 0 53 81 - 89 17
wuttke.wg@t-online.de

Kassenwart
Kurt Lüddecke
Alte Dorfstraße 52
38723 Seesen-Kirchberg
Tel.: 0 53 81 - 61 48
kurtlueddecke@t-online.de

Schriftwart
Burkhard Schulz
Friedrich-Lüders-Weg 1
38723 Seesen-Kirchberg
Tel.: 0 53 81 - 66 28
burkhardandrea.schulz@t-online.de

Sportausschuss
Werner Hachmeister
Rudi Wutke
Gabor Wuttke
Martin Reimann
Sandra Schwerdtner
Martin Lüders

Ehrenmitglied
Kurti Uhde

Pressewarte
Werner Hachmeister
Vor den Söhlen 4
38723 Seesen
Tel: 0 53 81 - 49 25 49
werner.hachmeister@online.de
Sportwart
Werner Hachmeister
Vor den Söhlen 4
38723 Seesen
Tel: 0 53 81 - 49 25 49
werner.hachmeister@online.de




Mannschaftsführer sind (soweit bekannt) unterstrichen und ggf. mit E-Mail-Adresse verlinkt.  

Wilhelm Peeß: TT - Kreismeister bei den Senioren
TT-Meister zum Vergrößern anklicken

Am Freitag, 12. Oktober, fanden in der Turnhalle in Liebenburg die Tischtennis-Kreismeisterschaften der Senioren statt. Bei den Herren konnte sich hier Wilhelm Peeß vom TSE Kirchberg in seiner Klasse ü. 60 ungeschlagen durchsetzen.
Überraschend waren dabei seine klaren Siege gegen Wolfgang Nitz und Horst Krebs vom VfL Oker, die beide im Punktspielbetrieb drei Klassen höher spielen.

Mit diesem Sieg in seiner Altersklasse hat sich Wilhelm Peeß für die Bezirksmeisterschaften am 11. November in Lehre qualifiziert.
Jugendtraining:
TT-Jugendtraining zum Vergrößern anklicken

wir trainieren momentan montags von 17 - 18:30 Uhr unter Leitung von Marin Kostadinov, Spitzenspieler der Oberliga-Mannschaft des VfL Oker und Inhaber der B-Lizenz. Ihm zur Seite stehen unterschiedliche Aktive aus den Reihen des TSE. Momentan nehmen zwei Mädchenmannschaften, die erste auf Bezirks-, die zweite auf Kreisebene, sowie eine Jungenmannschaft am Punktspielbetrieb teil.
Trainigszeiten (Stand 22.09.2015)
Mo 17:00 - 18:30 (Jugend)  
Do 17:00 - 19:00 (Jugend)  
     

Ergebnisse

Aktuelle Ergebnisse, Tabellen und Statistiken gibt es beim Ergebnisdienst des TTVN und auf den Internetseiten des TT-Kreisverbandes Goslar.


Abteilungsgeschichte:
Den Ursprung bildete eine einteilige Tischlerplatte (Vorkriegsware), die sich im Gasthaus "Zur Linde" (heute Fleischwarengeschäft Bahlmann) unter den Restbeständen der Turngeräte des Sportvereins befand. Dieser Tisch wurde ständig zu verschiedenen Spielorten - Schule, Gasthaus, Backhaus und dem alten kappeischen Schafstall - hin und her transportiert.

Ein weiterer Schritt nach vorn war die Aufstellung von unbearbeiteten Spanplatten auf dem zu Tanz- und Vergnügungsveranstaltungen eingerichteten Saal des Gasthauses "Zur Linde". Dies geschah im Frühjahr 1971. Zu den Initiatoren dieser Entwicklung gehörten Gert Meier, Hartmut Schmeißer, Ralph Wagner und Rudi Wuttke.

Nach Aufnahme in den Kreisfachverband des damaligen Kreises Gandersheim nahm der TSE Kirchberg im Herbst 1971 den Punktspielbetrieb mit zwei Herrenmannschaften und einer Jugendmannschaft auf. Namentlich waren dies in der 1.Mannschaft Jörg Krüger, Rudi Wuttke, Diethelm Freise und Ingo Böhm. Die 2. Mannschaft setzte sich aus Achim Walter, Horst Alpers, Kurt Lüddecke und Ralph Wagner zusammen. Die 1. Jugendmannschaft spielte in der Aufstellung Bodo Hübner, Ernst Kappei, Andreas Kaltofen, Günter Kappei und Wilfried Lüders.

Die ersten Spieljahre waren gekennzeichnet durch ein Anwachsen der Zahl der Mannschaften, Erringen von Meisterschaften und von Turniererfolgen. Diese stetige Entwicklung bis hin zu 10 am Punktspielbetrieb teilnehmenden Mannschaften im Jahre 1974 ist um so erstaunlicher, wenn man sich die damaligen unzugänglichen Spielbedingungen (beengter, unbeheizter Gasthaussaal, der nur die Aufstellung von zwei Punktspieltischen erlaubte) vor Augen hält.

Erklären lässt sich diese Entwicklung durch den unerschütterlichen Kameradschaftsgeist innerhalb der Abteilung. Vereinsinterne Veranstaltungen (Osterturnier, Skat- und Knobelabende, Lagerfeuer auf dem Törnberg) sowie Freundschaftsbegegnungen mit zahlreichen Vereinen im In- und Ausland legen davon ein beredtes Zeugnis ab.

Neben den unzulänglichen Spielbedingungen waren die ersten Jahre auch gekennzeichnet durch ein ständiges Ringen um Anerkennung des Tischtennissportes im Verein und auch im Dorf. Trotz der großen Erfolge, wie zum Beispiel das Erreichen von Verbandsligen (eine Damenmannschaft und eine Herrenmannschaft) und höchsten Spielklassen im Jugendbereich (Bezirksliga) bis hin zur Teilnahme einzelner Spieler bei den Landesmeisterschaften fühlte sich die Tischtennisabteilung bis in die 80er Jahre stiefmütterlich behandelt.

Schon seit der Gründung der Abteilung war man von dem Gedanken beseelt, die Spielbedingungen zu verbessern. So wurden fortwährend Anstricharbeiten und Reparaturarbeiten an den Wänden, am Fußboden und der Beleuchtung des Gasthaussaales selbst ausgeführt.

Trotz unzähliger Initiativen des Vereins, die Spielmöglichkeiten entscheidend zu verbessern (großzügiger Ausbau des Saales oder Bau einer Halle) und zahlreicher Zusagen der maßgeblichen Instanzen, der über Jahre hinaus leistungsstärksten Tischtennisabteilung der Stadt Seesen eine angemessen Sportstätte zu erstellen, wurde man auf diesem Sektor immer wieder vertröstet.

Die ohnehin dürftige Situation verschärfte sich noch durch den Niedergang des Gasthauses "Zur Linde". Ständige Betreiberwechsel und den damit einhergehenden Schließungen der Gaststätte gipfelten schließlich in dem Kuriosum, dass ein Meisterschaftsspiel auf dem Saal durch Polizeieinsatz abgebrochen wurde. Nach der Versteigerung des Gasthauses "Zur Linde" im Jahre 1982 musste die Abteilung notgedrungen in die Münchehöfer Turnhalle ausweichen, wo zur Abwicklung des gesamten Punktspiel- und Trainingsbetriebes von 10 Mannschaften eineinhalb Übungsabende zur Verfügung standen.

Mit diesen Bedingungen ging ein Leistungsstillstand und mit zunehmender Dauer ein Leistungsrückgang einher. Erst jetzt setzte sich langsam die Einsicht in die Notwendigkeit einer Sporthalle am Ort durch. Der danach in Aussicht gestellte Hallenbau setzte zahlreiche gemeinschaftliche Aktivitäten wie zum Beispiel Weihnachtsmarkt, Sportwochen, Teilnahme am Staufenburgfest usw. frei.

Während eines halben Jahres gelang es dann 1984 tatsächlich unter anderem durch beispiellose Eigenleistung eine Halle in Kirchberg zu errichten. Diese für den Tischtennissport optimal ausgerichtete Halle führte innerhalb der laufenden Saison 1985/86 zu einem ungeahnten Mitgliederzuwachs und einem starken Leistungsaufschwung. 12 am Punktspielbetrieb teilnehmende Mannschaften mit ca. 70 Aktiven spielten derzeit auf Bezirks- und Kreisebene, wobei fast alle Mannschaften in der Saison 85/86 an der Tabellenspitze mitspielten.

Konkret wurde die 1. Herrenmannschaft Meister der 1. Bezirksklasse und spielte künftig in der Bezirksliga. Die 1. Mädchenmannschaft erreichte in der höchsten Mädchenspielklasse, der Bezirksliga, den 1. Platz und damit die Berechtigung zur Teilnahme an den Ausscheidungsspielen für die Bezirksmeisterschaft in der Mannschaft. Schließlich wurde die 3. Herrenmannschaft noch Meister der 1. Kreisklasse West.

...

Auch in den 90er Jahren setzte sich der Aufwärtstrend fort. Die Qualität des TT-Sports in Kirchberg erreichte sowohl im Damen als auch im Herrenbereich neue Dimensionen. Hinter dem VfL Oker, der sowohl in der Breite als auch in der Spitze die führende Rolle im TT-Kreis Goslar inne hat, hat sich der TSE auf die zweite Position entwickelt. Für ein 600 Einwohner zählendes Dorf sicher ein ausgezeichneter Erfolg. Die TT-Abteilung genießt einen guten Ruf, so dass auch Spielerinnen und Spieler aus der näheren und weiteren Umgebung den Weg zum TSE suchen.
Die Damen schafften Ende der 90er Jahre den Aufstieg in die Landesliga Braunschweig. Eng mit diesem Erfolg in Verbindung steht der Name Andrea Schulz (ehemals Meier), die Ende der 80er Jahre vom TTV Geismar zum TSE zurückkehrte. Auch heute noch spielt das Team in der Aufstellung Andrea Schulz, Nicolina Warnecke-Raake, Anja Macke und Sandra Schwerdtner in der Landesliga. Zeitweise schickte der TSE 4 Damenmannschaften ins Rennen um die Meisterschaftspunkte. Es gab sogar Überlegungen, eine 5 Mannschaft zu melden.
Auch die 1. Herrenmannschaft – seit Mitte der 80er Jahre “Stammgast“ in der Bezirksliga Braunschweig – erfährt Ende der 90er Jahre einen enormen sportlichen Aufschwung. Vier Spieler des SV Hahndorf (Oberliga) brechen dort ihre Zelte ab und schließen sich dem TSE an. Angeführt von Knut Karges, der seinerzeit das TT-Spielen in Kirchberg erlernt hat, schafft die 1. Herren (Knut Karges, Lars Gorny, Frank Lehmann, Uwe Heise, Burkhard Mädje, Henning Anders und Ulf Hachmeister) den Sprung über die Bezirksoberliga in die Landesliga Braunschweig und erreicht damit eine Spielklasse, die man bis dato nur vom Papier kannte. Hier gelingt über eine an Dramatik nicht zu überbietende Relegation am Ende der ersten Saison der Klassenerhalt. Der TSE schickt erstmals in seiner Abteilungsgeschichte 7 Herrenmannschaften an den Start und erreicht damit Sphären in der Breite, in denen sich im Kreis Goslar bislang lediglich der VfL Oker bewegt hat.
Danach lassen personelle Einschnitte das Spitzenteam des TSE in den ersten Jahren des neuen Jahrtausends wieder bis in die Bezirksliga absteigen. Von den “Hahndorfer Neuzugängen“ Ende der 90er bleibt lediglich Lars Gorny der 1. Herren erhalten. Den sportlichen Tiefpunkt des noch jungen neuen Jahrtausends bildet der Abstieg in die 1. Bezirksklasse. Bereits in der folgenden Serie kann man jedoch den sofortigen Wiederaufstieg in die Bezirksliga realisieren.
Leider trägt die Nachwuchsarbeit in den 90er Jahren keine Früchte. Der Name TSE fehlt in den Tabellen und Statistiken der Mädchen und Jungen des Bezirksverbandes Braunschweig. Dieser Trend setzt sich auch nach der Jahrtausendwende fort. Von einem kurzen Aufwind Mitte der 2000er Jahre abgesehen, in dem der TSE je ein Jungen und ein Mädchenteam im übergeordneten Bezirksverband ins Rennen schickt, kann der TSE-Nachwuchs selbst auf Kreisebene keine beachtenswerten Erfolge erzielen. Ein Erscheinungsbild, unter dem auch viele andere Vereine zu leiden haben, was uns im TSE allerdings nur ein schwacher Trost sein kann. In den 80er Jahren undenkbar, zählte man damals doch sowohl im weiblichen als auch im männlichen Nachwuchsbereich zum “Stammpersonal“ des Bezirksverbandes Braunschweig.
Aktuell nehmen 6 Herren-, 3 Damen- und 3 Nachwuchsmannschaften an den Wettkämpfen des Kreis-, Bezirks- und Landesverbandes statt. Mit den Landesligadamen stellt der TSE als einziger Verein des TT-Kreisverbandes Goslar neben dem VfL Oker eine Mannschaft oberhalb Bezirksebene.
Auch die Spitze im männlichen Bereich des TSE gibt zu Hoffnungen Anlass. Die Mannschaft konnte mit Lennart Wagner, ein bzw das hoffnungsvollste Nachwuchstalent des TSE, verstärkt werden. Ebenso kehrte Knut Karges, der, wie oben bereits erwähnt, den Tischtennissport in Kirchberg erlernt hat, nach einem Gastspiel beim TSV Mechtshausen zum TSE zurück.
Natürlich zeichnet sich die Abteilung nicht nur durch das sportliche Geschehen aus. Seit 1972 beispielsweise trifft man sich jeweils am ersten Samstag im August zur traditionellen Thörenbergfete. Darüberhinaus gibt es diverse abteilungsinterne Aktivitäten, wie z. Bsp. Preisskat und Kniffeln durch die der Zusammenhalt innerhalb der Aktiven gefördert wird.

Alles in allem kann sicher gesagt werden, dass der TT-Sport sich in nunmehr 40 Jahren fest im Vereinsleben des TSE etabliert hat und nach wie vor ein belebendes Element im Dorf bildet.

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Daten überarbeitet, 05. Oktober 2010.


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